
Hast Du schon ein Adsense Konto aber nur geringe Umsätze? Neben dem Traffic ist vor allem die Optimierung Deiner Anzeigen wichtig. Hoffentlich benutzt Du die Channel Funktion für Deine unterschiedlichen Adsense Anzeigen, um die Performance dieser zu messen. Falls nicht, solltest Du das unbedingt nachholen, denn nichts ist wichtiger als die eigene Erfahrung mit den eigenen Anzeigen. So lässt sich schnell herausfinden, welche Anzeigen gut laufen und welche nicht. Dazu kannst Du für jede Anzeige einen eigenen Channel definieren.
Du erhälst dadurch ein gesonderte Aufschlüsselung der Preise einer jeden Anzeige. Das bringt natürlich herzlich wenig, wenn Du zu wenige Besucher auf Deinen Seiten hast. Oberstes Ziel ist es natürlich mehr gute Inhalte zu erstellen. Ich hatte dazu bereits geschrieben, dass Content von diversen Contentbörsen günstig gekauft werden kann. Das kann sich durchaus auzahlen, wenn man gleich mehrere Projekte betreibt und nicht die Zeit hat alle Artikel selbst zu schreiben.
Wo die Adsense Anzeigen am besten platziert werden sollten
Folgende Grafik zeigt Dir die sogenannte Heatmap einer Webseite. Dabei kennzeichnen die dunkleren Fächen die besseren, die helleren Flächen die schlechteren Positionen für Deine Adsense-Anzeigen.
Je näher die Anzeige am Content liegt, desto besser ist die Performance. Ich selbst habe die beste Erfahrung mit dem “wide Skyscraper” und dem “Square (250×250)” gemacht. Entsprechend sind auch die Adsense Anzeigen in meinem Wordpress SEO Theme untergebracht. Aber hier ist auch jeder selbst aufgefordert ein wenig zu testen, um die besten Anzeigenplätze für seine eigene Webseite zu finden.
Optische Darstellung
Man sollte es nicht glauben, doch machen einige Leute noch immer den Fehler, dass Sie Ihre Anzeigen farblich nicht an die Webseite anpassen. Das spornt Deine Besucher bestimmt nicht zu einem Klick auf, wenn es zu sehr nach Werbung aussieht. Die farbliche Anpassung ist ein Muss, wenn Du wirklich Klicks abstauben möchtest. Google ermöglicht eine sehr einfache Gestaltung der Banner und Du solltest dieses Feature unbedingt nutzen. Hier ein Beispiel meiner Anzeigen. Mit Hilfe der farblichen Anpassung integrierst Du Deine Werbung besser in die Seite und alles wirkt gleich wesentlich professioneller und seriöser.
Bilder sagen mehr als tausend Worte
Das mag grundsätzlich stimmen, für meine Adsense Werbung scheint sich das aber nicht zu bewahrheiten. Ich habe einige Testläufe mit den Image Anzeigen unternommen und es hat sich für mich nicht gelohnt. So lag die Seiten CTR für die Image Anzeigen im Test Monat bei +- 0,7%. Anders sieht es an der gleichen Stelle mit der 250×250 Textbox aus, die eine CTR von 2,95% aufweisen kann. Also, tschüss Imageanzeige. Für mich persönlich sehen die meisten Imageanzeigen immer nach Ramsch-Werbung aus und ich würde selbst niemals darauf klicken. Ganz ehrlich, ich mag Grafiken, aber animierte Werbebanner sind doch total out.
Darüber hinaus muss Dein Blog nicht mit Werbung zugestopft sein. Mit Hilfe der Channels kannst Du herausfinden, welche Banner schlecht laufen. Entferne diese, wenn Sie sich nicht lohnen. Ersetze den Adsense Banner dann besser durch ein Affiliat Textlink zum passenden Inhalt Deiner Webseite.
Fazit: Ich glaub tatsächlich man kann sich monatelang mit Adsense auseinandersetzen und stundenlang herumoptimieren. Das war aber nie mein wirkliches Ziel. Da habe ich weder Zeit noch Lust zu. Anzeigen, die mir gar nicht ins Konzept passen, filtere ich. Das können z.B. Konkurrenzanzeigen mit niedrigen Klickpreisen sein. Anzeigen mit schlechter Performance, die nur wenig abwerfen, entferne ich und nutze z.B. Affiliate Programme, aber weiterhin setze ich auf Masse, Keyworddomains und lasse gerade über Contentworld an meinem 12. Blogprojekt schreiben. Irgendwann kann man einfach nicht mehr alles selbst schreiben ![]()